Archiv für Januar, 2008
Mein Herzblatt und ich ziehen gerade in eine gemeinsame Wohnung, um uns ein schönes ruhiges Nest zu bauen.
Vorher hatte in dieser Wohnung eine Wohngemeinschaft gehaust. Zunächst wusste ich nur, dass dort drei Mitbewohner vor uns lebten, weiter nichts.
1 Kommentar Unsere Liebe soll nicht sein,
wie Narzissen, Rosen, Nelken,
sondern eine Flechte,
ätzt sich Jahrzehnte ins Gestein
von Sarah Scharge 1999
Keine KommentareDieses Gedicht hat eine besondere Bedeutung für mich.
Meiner Meinung nach spiegelt es sehr gut die Liebe zur Natur und dem Streben nach Freiheit der Seele wieder, die ein Mensch angesichts einer beeindruckenden Naturlandschaft empfindet. Und natürlich auch die Sehnsucht des Tieres “Mensch” nach Erlösung durch eine mysthische Verschmelzen mit der unberührten Natur. Hier werden Himmel und Erde Eins, also das Irdische und das Überirdische. Diese Vereinigung erinnert an antike Schöpfungsmythen, wie die ägyptische von Nut (Himmel) und ihrem Gemahl Geb (Erde). Ich habe dieses Gedicht daher schon immer sehr gemocht.
3 Kommentare2001 erschien das erste Album “Living In A Magazine” der Band Zoot Woman mit den Songs “It’s Automatic” und “You and I”, die sicher den meisten bekannt sind. Auf dem CD-Cover waren die Bandmitglieder in ‘unglaublichen’ weißen Anzügen zu sehen und zu hören gab es kitschigen Elektro-80s-Pop. So ganz ernst nehmen wollte man das nicht, aber mitsummen.”Zoot Woman” nennt sich ihr 2003 erschienenes Album. Der schlichte Titel täuscht, denn der ‘Firlefanz’ hat lebendigen melancholischen Texten Platz gemacht. Es geht um Beziehungskrisen, Einsamkeit, Sehnsucht und andere Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen.
Keine Kommentare Die Hauptfigur des Buches ist der Tuareg Gacel Sayah einer der letzten Nomaden. Wie schon seine Vorfahren seit Jahrhunderten, lebt er mit seiner Familie, seinen Sklaven und seinem Vieh in der Sahara. Er ist der alleinige Herrscher über dieses kleine Wüsten-Reich, weit abseits der modernen Zivilisation. Gacel ist stolz, zu den letzten „Männern mit dem Schleier” zu gehören. Nichts kann ihn dazu bewegen, seine traditionelle Lebensweise aufzugeben. Für die Tuareg existieren keine Landesgrenzen. Er lebt nach den uralten überlieferten Gesetzen seines Volkes.
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Süden
Feuer, Gelb, Vulcanus (verheerendes Feuer, Gott der Blitze, Schutzgott vor Feuergefahr, Gott der Schmiedekunst)
Vulcanus, ego te voco*!
Ich woge, klopfe, hämmere,
niemals bin ich still.
Ich bin ständige Schwingung,
endloser Rhythmus,
weit unten in der Tiefe und mit feuriger Kraft,
dort wo man mich nur fühlen kann.
Ich wecke euch,
mit lodernder Flamme,
geschmiedetem Schwert,
dem Ausbruch des Vulkans,
mit Lava und Feuer.
Ihr Mächtigen des Südens, Mächte des Feuers,
ich rufe euch unseren Kreis zu schützen
und unserem Ritual beizuwohnen.
Ich habe mich mal an der sinngemäßen Übersetzung eines meiner Lieblingdgedichte http://www.poemhunter.com/poem/funeral-blues-2/ versucht.
Begräbnis Blues
Stoppt alle Uhren, stellt ab das Telefon,
haltet den Hund mit einem saftigen Knochen vom Bellen ab,
bringt die Klaviere zum Schweigen und mit gedämpfter Trommel
bringt den Sarg heraus, lasst die Trauernden kommen.
Lasst Flugzeuge dröhnend über Kopf kreisen
in den Himmel schreibend: Er ist tot
Legt Schleifen um die weißen Hälse der Straßen-Tauben,
lasst die Verkehrspolizisten schwarze Handschuhe tragen.
Er war mein Norden, mein Süden, mein Osten und Westen.
Meine Arbeitswoche und meine Sonntagsruhe,
mein Mittag, meine Mitternacht, meine Sprache, mein Lied;
Ich dachte, dass Liebe ewig dauern würde; Ich habe mich geirrt.
Die Sterne will jetzt niemand sehen: blast jeden aus;
Verhüllt den Mond und bedeckt die Sonne;
Gießt aus den Ozean und fegt fort den Wald;
Von nun an wird nichts jemals wieder gut sein.
„Mr. Sunshine betritt die Stadt erstmals an einem Frühlingstag des Jahres 1866, kurz vor Sonnenuntergang.” Und er ist „sozusagen Gott” und nicht einfach der Erzähler dieser Geschichte. Er sieht nicht nur zu, wie das Leben an der Cornell University in immer absurderen Bahnen verläuft, er hilft auch gerne nach. Denn Mr. Sunshine ist immer auf der Suche nach einer wirklich guten Geschichte. Und S.T. George ist dazu ausersehen, ein Abenteuer zu bestehen, das die Grenzen des Alltäglichen bei weitem überschreitet. Der erfolgreiche aber ahnungslose Schriftsteller Stephen Titus George lebt bisher ein sorgloses Leben in der Universitätsstadt Ithaca. Dieser Campus ist jedoch nicht wie andere. Er beherbergt ziemlich abnorme Studentenverbindungen, Hunde und Katzen, Kobolde, eine Gummimaid und Drachen, um nur einige der skurrilen Gestalten zu nennen. Und mit dem Auftreten Mr. Sunshines bricht auf dem Campus der Universität von Ithaca endgültig das Chaos aus.
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